Smart Home Garten GreenIQ Smart Garden Hub

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Smart Home Garten – GreenIQ Smart Garden Hub

In diesem Beitrag geht es darum Eure Gartenbewässerung mit dem GreenIQ Smart Garden Hub auf den nächsten Level eines Smart Home Garten zu heben. Was ich bei mir noch mühsam mit Logiken, einem KNX Aktor und Klingeltrafo aufgebaut habe, kann der GreenIQ Smart Garden Hub von Hause aus. Allein mein KNX Aktor Hager TXA207B (340 €) und der Klingeltrafo (50 €) haben mehr gekostet als der GreenIQ Garden Hub (250 €). Wenn ich dies pro Schaltausgang umrechne liegen beide Varianten fast gleich auf. Für mich ist der Garten Hub daher aus Sicht des Preises gleichwertig einzustufen. Von der Integration und den Logiken aber die eindeutig bessere Alternative für einen Smart Home Garten. Ihr erfahrt in diesem Beitrag allgemeine Informationen zum GreenIQ Garten Hub wie Funktionen und Produktbilder. Des Weiteren wird beschrieben wie ihr den GreenIQ Garten Hub installiert und montiert. Falls Euch noch die nötige Anleitung für die Installation einer Gartenbewässerung fehlt, lest am besten den Beitrag Automatische Gartenbewässerung mit Smart Home durch. Hier gibt es eine ausführliche Schritt für Schritt Anleitung inklusive benötigtem Material für eine Installation in Eigenleistung. Ein letzter Hinweis bevor es los geht. Ich habe den GreenIQ Smart Garden Hub von DVS Beregnung zur freien Verfügung erhalten. Doch nun aber los…

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Smart Home Garten – GreenIQ Smart Garden Hub – Lieferumfang und Unboxing

In diesem Kapitel gibt es weiterführende Informationen zum Lieferumfang des GreenIQ Smart Garden Hub und einige Produktbilder. Der GreenIQ Smart Garden Hub kommt in einer quadratischen Box. Es ist alles leicht zugänglich und gut sortiert.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-unboxing

 

Nach dem ihr die Box geöffnet habt, seht ihr bereits das Hauptgerät den GreenIQ Smart Garden Hub.smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-unboxing-1

 

Nach Entnahme des GreenIQ kommt ihr an die weiteren Bestandteile.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-unboxing-2

 

Im Einzelnen enthält die Box folgende Gegenstände:

  1. Montagematerial und ein LAN Kabel, welches ich ein wenig kurz finde, letztendlich aber auch nur für die Einrichtung gedacht ist.
  2. Den GreenIQ Smart Garden Hub
  3. In der Hülle sind eine Anwender- und Montageanleitung, eine Schablone, Etiketten und eine Karte mit den Zugangsdaten
  4. Ein 24Vac Netzteil und das passende Anschlusskabel. Falls Ihr andere Ventile als die Standard – Ventile 24 VAC verwendet, müssen diese getauscht werden.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-lieferumfang

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Smart Home Garten – GreenIQ Smart Garden Hub – Funktionsumfang

Doch was kann dieses Gerät denn nun überhaupt, um uns das Leben wieder ein wenig smarter zu machen? Damit ihr einen echten Smart Home Garten bekommt und auch tatsächlich Wasser und damit bares Geld spart, bietet GreenIQ einiges an Funktionen.

GreenIQ Smart Garden Hub – Funktionsumfang – Integration von Ventilen und Licht

  • Es besteht die Möglichkeit 6Ventile (24Vac) einzubinden. Ich selbst kann hier das folgenden Ventil von Hunter empfehlen.

Hunter Magnetventil PGV-100-mmB

Last update was in: 20. Juli 2017 3:45
20,70
  • Es gibt einen weiteren Kanal für eine Gartenpumpe oder Düngung für 24 VAC Pumpen oder ähnliches.
  • Auch Licht lässt sich bei Bedarf über GreenIQ schalten. So könnt ihr auch eine Gartenbeleuchtung integrieren.

GreenIQ Smart Garden Hub – Funktionsumfang – Integration von Bewässerungssensorik

  • Steuerung der Bewässerung in Abhängigkeit umliegender Wetterstationen

In Abhängigkeit von der vergangen (z.B. Regen), der aktuellen (aktuell bewölkt) und zukünftigen (später tierisch heiß) Wettersituation steuert GreenIQ die benötigte Wassermenge. Wenn es vorher ausreichend geregnet hat und im Anschluss sehr warm oder weiterhin bewölkt ist, macht dies natürlich einen Unterschied. Durch die Einbindung von lokalen Wetterdaten verspricht das System eine höhere Genauigkeit als z.B. eigene Logiken über Yahoo Weather oder ähnlichem. GreenIQ sammelt Daten von mehreren Wetterstationen in der direkten Umgebung. Mit diesen Wetterdaten erfolgt die Berechnung der benötigten Wassermenge. Die folgende Grafik stellt das Prinzip dar.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-forecast

Quelle: greeniq.co

Das System berechnet die Evapotranspiration (ET), also die Verdunstung von Wasser aus der Pflanzenwelt und Bodenoberflächen. Diese ist natürlich extrem vom Wetter abhängig. Solche Logiken nachzubauen ist meiner Meinung nach zu aufwendig. Daher lohnt die Investition in eine solche Steuerung. in Die folgende Infografik stellt die Evapotranspiration ganz gut dar.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-evapotranspiration

Quelle: greeniq.co

  • Steuerung durch Einbindung von Regenmessern wie Rainbird und Netatmo

An Lokalität nicht zu übertreffen sind natürlich Wetterstationen und Regenmesser in Echtzeit direkt in eurem Garten. So können Ventile direkt geschlossen werden sobald es anfängt zu regnen.

  • Steuerung durch Einbindung von Feuchtigkeitsensoren wie z.B. Parrot Flower Power und Koubachi

Durch Bodensensoren wird eine Beregnung noch genauer gesteuert, da diese Sensorsen die tatsächliche Bodenfeuchte widerspiegeln.

  • Der Verbrauch lässt sich überwachen, in dem ein Durchflussmesser installiert wird. Dieser gibt Alarm, wenn mehr oder weniger Wasser verbraucht wird z.B. bei einem Pumpendefekt oder einer Leckage im Rohrsystem.

  • Weiterhin gibt es Sicherheitsfunktionen, die eine Bewässerung bei unter 3° C verhindern, damit Euch keine Leitungen einfrieren. Natürlich nur, wenn die Anlage nicht bereits eingewintert ist.

An den Komponenten seht ihr, dass es sehr schön ausbaufähig ist. Ich starte aber erst Mal mit dem reinen GreenIQ Smart Garden Hub, aber eine Netatmo ist schon geplant.

GreenIQ Smart Garden Hub – Funktionsumfang – Steuerung der Bewässerung

Der GreenIQ Smart Garden Hub lässt eine flexible Steuerung zu. Einstellbar ist dies alles per App über einen interfähiges Endgerät (PC/Mac Browser, iPhone oder Android App). Die Bewässerung lässt sich hierbei wie folgt steuern.

  • Steuerung von sechs unabhängigen Zonen

Ihr könnt Zonen definieren, die sich alle unabhängig voneinander steuern lassen. Bei mir sind dies, wie im verlinkten Beitrag beschrieben, die vier Hochbeete ( Zone 1) und zwei getrennte Rasenflächen (Zone 2 und Zone 3). Zu beachten ist hierbei, dass die Ventile immer nacheinander und nicht gleichzeitig laufen.

  • Steuerung der Bewässerungsdauer

Start- und Endzeiten können auf Eure Bedürnisse hin angepasst werden z.B. Abends nach Sonnenuntergang oder besser früh morgens.

  • Steuerung der Bewässerungszeit

Weiterhin besteht die Möglichkeit die Wochentage oder alle X Tage für die Bewässerung festzulegen. Dies kann über Wochentage, gerade/ungerade Tage oder individuelle Intervalle erfolgen und ist sehr flexibel.

  • manuelle Schaltung

Zu guter Letzt noch eine manuelle Schaltung. Diese werdet ihr definitv für die Entwässerung im Herbst benötigen.

  • Wem das alles nicht reicht, der kann auch IFTTT nutzen und weitere umfangreiche Funktionen nutzen. Informationen findet ihr unter den Services von GreenIQ unter https://ifttt.com/greeniq

Smart Home Garten – GreenIQ Smart Garden Hub – Installation und Konfiguration

In diesem Kapitel werdet ihr Schritt für Schritt durch die Installation und Konfiguration geführt.

GreenIQ Smart Garden Hub – Installation und Konfiguration – Aktivierung des Cloud Zugang

Bevor ihr irgendetwas anschließt, müsst ihr einen aktiven GreenIQ Cloud Zugang besitzen. Daher führt die folgenden Schritte immer zuerst durch.

Installiert Euch entweder die App oder ruft die Seite https://greeniq.net/ auf. In beiden Fällen lasst die App auf Euren Standort zugreifen. Im Smartphone / Tablet aktiviert daher vorher GPS. Ich wähle hier den Weg über die Internetadresse.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-log-in

  1. Wählt bei Bedarf Deutsch als Sprache
  2. Gebt Euren Benutzernamen und Passwort ein. Die Daten stehen auf der mitgelieferten Karten.

Im darauf folgenden Bildschirm tragt Namen und E-Mail ein (1) und akzeptiert die Nutzungsbedingung (2). Da ich auf dem Laufenden bleiben will, wähle ich auch gleich die Option zum Newsletter.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-user-daten

Nun scrollt weiter nach unten und ihr könnt dort Euren Breiten- und Längengrad (1a) eingeben oder noch einfacher auf Lokalisierung durchführen (1b)  klicken. Das PopUp Eures Browser mit dem Hinweis, dass die Internetseite auf Euren Standort zugreifen will, bestätigt entsprechend. Die Ermittlung bei mir passt zwar nicht zu 100%,  aber mir ist das genau genug (2 Häuser weiter). Kontrolliert Eure Koordinaten daher am besten über Google Maps und passt dies bei Bedarf an. Bei Google Maps könnt ihr Breiten- und Längengrad durch Komma getrennt angeben. Da die Daten bei greenIQ auf der Seite mit Komma dargestellt sind, ersetzt das Komma bei Google Maps durch Punkt. Nun drückt auf Übertragen (2). Im Anschluss geht in Eure E-Mail Konto und bestätigt die erhaltene Mailsmart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-location

Der Cloud Zugang ist nun aktiv und eure Koordinaten sind hinterlegt.

GreenIQ Smart Garden Hub – Installation und Konfiguration – WLAN Einrichten

Installation und Konfiguration – WLAN Einrichten mit Hotspot

Die Installation per Hotspot ist am einfachsten. Folgt hier einfach dieser Anleitung.

Installation und Konfiguration – WLAN Einrichten mit LAN Kabel

Sollte ihr Probleme mit der Einrichtung per Hotspot haben, wendet Euch an den Support. Alternativ stelle ich hier auch die Einrichtung per LAN Kabel dar. Falls ihr GreenIQ direkt mit LAN verkabelt und in Innenräumen betreibt, braucht ihr diesen Schritt nicht ausführen.

  • Entfernt den Deckel vom GreenIQ und verbindet das LAN Kabel mit dem Smart Garden Hub (1) und einem Internet Port z.B. direkt am Router. Schließt nun den Strom an. Hierfür das Netzteil mit dem Kabel verbinden und im Anschluss in die Buchse (2) am GreenIQ Smart Garden Hub. Dann den Stecker in die Steckdose. Die Lampe „Network“ (3) muss im Anschluss grün leuchten, sonst stimmt etwas mit Eurem Internetzugang nicht.

 smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-inbetrienahme

Setzt den Deckel nicht wieder auf, da hier ein kleines Plastikteil den LAN Port abdeckt. Dieser kann bei zu viel Druck abbrechen und das Gerät ist nicht mehr Wasserdicht!
  • Nun ruft wieder die Seite https://greeniq.net/ und meldet Euch an. Wählt in der Übersicht „Internet Setup“ (1)

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-wifi-setup

  • Im nächsten Bild gebt Eure SSID und das WLAN Passwort (1) an und drückt auf Übertragen (2). Es wird wieder ein Dialog erscheinen. Diesen besätigt ihr mit OK. Es dauert wenige Minuten und die Internetseite sollte eine erfolgreiche Verbindung „WiFI Setup erfolgreich“ in einem weiteren Dialog anzeigen.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-wlan-einstellungen

  • Zieht nun den Netzstecker aus der Steckdose und entfernt das Netzwerkkabel im GreenIQ Smart Garden Hub.
  • Im Anschluss steckt den Netzstecker wieder in die Steckdose. Die Lampe „Network“ sollte wieder grün Leuchten.
  • In der Übersicht könnt  ihr den Status nochmals kontrollieren. Es sollte entsprechend bei Euch aussehen.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-status

Sind hier ein oder mehrere Ampeln nicht grün, fahrt nicht mit der Installation fort. Ansonsten müsst ihr die Verkabelung ggf. wieder trennen oder ein 20 Meter Lan Kabel zum Hub legen =)

GreenIQ Smart Garden Hub – Installation und Konfiguration – Montage

Nun geht es an die Montage und den Anschluss der Ventile an den GreenIQ Smart Garden Hub.

Wählt einen geeigneten Ort. Achtet bei der Installation auf erlaubte Umgebungstemperaturen (0° – 40° C), einen korrekten Stromanschluss und ein ausreichendes WLAN Signal. Am Ende der Installation schraubt den Deckel vernünftig drauf, da das Gerät nur dann entsprechend wetterfest ist. Mit LAN Kabel Verbindung ist es übrigens nicht wasserdicht, daher auch der Hinweis oben!
  • Für eine Wandmontage schnappt Euch als erstes das mitgelieferte Lineal aus Pappe. Löst an den Seiten die Pappstreifen raus. Im Anschluss mit einer kleinen Wasserwaage an die Wand halten und an den Öffnungen markieren. Bohrt anschließend mit einem 6er Bohrer ein ausreichend tiefes Loch, da es sonst Probleme mit den langen Schrauben gibt.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-montage-schablone

  • Entfernt den Deckel, falls dieser wieder drauf ist und montiert nun den GreenIQ Smart Garden Hub an der Wand mit dem beiliegenden Dübeln und Schrauben. Ein Tipp noch, nehmt Euch einen vernünftigen Schaubendreher mit. Der beiliegende Spielzeug – Schraubendreher reicht für die Minischrauben für den Deckel, aber nicht für die langen Montageschrauben. Aber dafür ist er auch sicher nicht gedacht. =) Ich habe den GreenIQ neben die Verteilerdose meiner Ventile gehängt. Rechts daneben das Netzteil.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-montage

  • Nun geht es an die Verkabelung der Ventile. Nochmals, denkt dran 24VAC! Also 24 Volt Wechselspannung und nicht 12 Volt und keine Gleichstrom Ventile verwenden. Für die Verkabelung der Ventile ist das Kabel 1 relevant. Entmantelt das Kabel vorsichtig ohne die Drähte zu beschädigen. Im Kabel findet ihr 8 Drähte. Sechs verschiedene Farben für die Ventile, die ihr auch in der App zur Identifizierung nutzen könnt (dachte ich zumindest, hierzu gleich mehr). Einen orangen Draht für das Hauptventil und einen schwarzen für die Masse. Falls ihr wie ich umsteigt, könnt ihr die mitgelieferten Etiketten für eine Markierung verwenden.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-wires

  • Meine Ausgänge  vom Aktor habe ich wie folgt getauscht

Sprenger Hinten => Aktor Ausgang 1 Braun       => GreenIQ Draht 2 Braun
Hochbeet              => Aktor Ausgang 2 Weiß        => GreenIQ Draht 3 Rot
Sprenger Vorne   => Aktor Ausgang 3 Schwarz  => GreenIQ Draht 1 Weiß

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-knx-aktor

Sobald der Anschluss erfolgt ist, könnt ihr in der App die Schaltung testen. Nun kommen wir zum Punkt der Identifizierung der Zonen und den Drahtfarben. Hier passt in der Installationsanleitung (Revision 2.7, April 2015) oder der App etwas nicht.

Das Handbuch zeigt folgendes:

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-cable1

Quelle: http://greeniq.co/documentation.htm

Die App zeigt im Gegensatz:

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-zones

Der Draht von Ventil 1 ist gemäß Anleitung Weiß. Die Zone ist aber mit einem roten Draht dargestellt. Um es schnell zu machen Draht 1 entspricht Zone 1 beim Schalten und nicht der Farbe. Ich denke, die Kollegen können hier schnell nachbessern, so dass diese eigentlich gute Idee der Zuordnung auch funktioniert.

GreenIQ Smart Garden Hub – Installation und Konfiguration – Zonen per App Einrichten

Nun geht es an die Einrichtung der Zonen in der App. Ihr ladet euch die App aus dem Play Store oder dem App Store und meldet Euch mit den Zugangsdaten auf der Karte an.

  • Im darauf folgenden Bildschirm seht ihr bereits Wetterdaten aus Eurer Umgebung. Was mir hier in der Übersicht fehlt ist die Uhrzeit. Die Ventile schalten nämlich nicht unbedingt zur selben Uhrzeit wie auf dem Handy und für einen Test ist schon sinnvoll zu wissen auf welche Zeit ich warten muss. Testen könnt ihr die generelle Funktion natürlich durch manuelles Schalten. Aber ich wollte daneben stehen und live erleben, dass der Cloud Service funktioniert. Hier kann ich vorwegnehmen, er funktioniert. Klickt auf „Create New Zone“ oder das Pluszeichen oben rechts.

 smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-app-create-zone

  • In der Zone habt ihr nun diverse Möglichkeiten. Ich richte hier die Zone 2 für mein Hochbeet als erstes ein. Oben rechts könnt ihr ein Foto machen oder aus der Galerie einfügen (0). Wählt dann die Zone (1) und vergebt einen Namen (2). Die Zone könnt ihr aktivieren oder deaktivieren (3) z.B. wenn die Anlage entwässert ist. Zu Beginn solltet ihr die Zone testen und manuell anschalten (4). Funktioniert alles wie gewünscht, könnt ihr auch bereits Euer Programm (5) anlegen, eine Saisonale Beeinflussung (6) einstellen und Sensoren (7) hinzufügen. Im Anschluss drückt ihr auf Create Zone und die Zone ist aktiv.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-app-zone

  • Beim Programm könnt ihr die oben beschrieben Funktionen nutzen. Ich wähle die Funktion alle X Zeiten (1). Als Intervall nehme ich 2 Tage (2) und als Bewässerungsdauer (3) eine halbe Stunde. Als Uhrzeit (4) wähle ich den frühen Morgen um 6 Uhr. Das ganz Programm könnt ihr dann wetterabhängig (5) steuern.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-app-program

  • Das Programm könnt ihr auch saisonal beeinflussen.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-saison

Dies funktioniert nur, wenn ihr beim Programm nicht wetterabhängig steuert. Falls ihr den Parameter also ausschaltet, könnte Eure Anlage in den folgenden Monaten ausgeschaltet sein. Ihr könnt aber auch anders beeinflussen, in dem ihr einen bestimmten Prozentsatz einstellt. Bei meiner Bewässerungsdauer heißt 10 %, dass in diesem Monat nur 3 Minuten (30 Min. x 10%) bewässert wird. Für mich nicht so sinnvoll. Ich hätte mir hier eher ein saisonales abschalten gewünscht, so dass ich das Programm gar nicht deaktivieren muss. Ein Alternative zum Abschalten der gesamten Anlage bietet der Schalter „Master Irrigation“ auf dem Einstiegsbild. Dies könnt ihr z.B. beim Entlüften der Anlage setzen, da ihr hierbei sowieso alle Ventile manuell Schalten müsst.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-app-seasonal

  • Falls ihr Sensoren besitzt, könnt ihr diese entsprechend über den Menüpunkt „Add A Sensor“ hinzufügen. Bedenkt hier bei unter Umständen die Verkabelung der Drähte vom Kabel 2 des GreenIQ Smart Garden Hub.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-app-sensor

  • Zum Abschluss klickt auf „Create Zone“ und ihr gelangt zurück ins Hauptmenü.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-app

  • Wenn eine Zone bewässert wird, seht ihr dies entsprechend im Hauptmenü der App.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-app-waterin

  • Wenn ihr im Hauptmenü oben rechts auf Calendar klickt, gelangt ihr in die Übersicht der Bewässerungen. Unten seht ihr einige Testläufe.

smart-home-garten-greeniq-smart-garden-hub-calendar

Smart Home Garten – GreenIQ Smart Garden Hub – Fazit

Für mich verlief die gesamte Installation reibungslos und war innerhalb von wenigen Stunden erledigt. Kleine Schwächen in der Dokumentation und der App sind vorhanden, aber diese finde ich nicht gravierend. So lange die Steuerung zuverlässig funktioniert, sind die Kleinigkeiten vernachlässigbar. Wäre ich vorher auf das Produkt aufmerksam geworden, hätte ich mir den GreenIQ Smart Garden Hub sicher vorher gekauft. Für mich ist der GreenIQ bisher eine klare Kaufempfehlung. Der Sommer kann kommen und ich werde weiter berichten. Tragt Euch gerne in den Newsletter ein und ihr bleibt auf dem Laufenden.

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GreenIQ - Smart Garden Hub 6 Stationen Bewässerung per WLAN mit Smartphone...

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Last update was in: 20. Juli 2017 3:45

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  1. […] dem  KNX Schaltaktor nun abgelöst. Empfehlen kann ich den GreenIQ Smart Garden Hub. Im Beitrag Smart Home Garten GreenIQ Smart Garden Hub ist beschrieben wie ihr diesen montiert und installiert.  So lange ihr die Ventile über einen […]

  2. Reply
    SunSurfer 12. April 2017 at 12:29

    Sehr interessantes Projekt. Auch ich stehe vor der Frage, wie ich meinen Garten Smart bekomme. Der Mähroboter ist es schon, die Tiefbrunnenpumpe auch. Einzig die Rasensprenger werden noch von Hand geschalten – BÄH
    Bei der Suche nach SmartenSystemen schien mir OpenSprinkler gut geeignet. Allerdings fehlt mir hier die Möglichkeit des Bodenfeuchtsensors.

    Wenn ich es aber richtig verstanden habe, kann ich mit dem GreenIQ 6 Zonen mit je einem Bodenfeuchtsensor anlegen und der GreenIQ übernimmt die Steuerung unter Berücksichtigung von Bodenwerten, Wetterdaten und Licht-/Temperatur verhältnissen?

    Wieviel Hand justiererei ist denn tatsächlich noch nötig. Einfach Anschließen, anmelden, einrichten – fertig? Oder muss ich dem GreenIQ doch noch so sachen mitteilen, wie: Wenn in 2 Stunden regen, bitte nicht wässern oder wenn Boden über 80% feucht auch nicht wässern?

    • Reply
      Thomas Schwarz 12. April 2017 at 22:18

      Hallo,

      OpenSprinkler ist sicher gut. Hatte ich auch mal im Auge. Aber letztendlich fand ich den Ansatz von GreenIQ schon gut. Das Prinzip Evapotranspiration steht oben drin. Die Wassermenge wird entsprechend der Situation angepasst. Wie gut das funktioniert kann ich noch nicht sagen, da dieses Jahr der erste Sommer mit der GreenIQ wird. Ich hoffe, der Sommer wird heiß, damit man auch die Ersparnis sieht =)

      Zu den Sensoren kann ich nichts sagen, da ich selber keine habe. Aber Du kannst das System so einstellen, dass es neben der Reduzierung auch sofort aufhört. Hierfür wollte ich mir irgendwann mal eine Netatmo holen. Auf Bodenfeuchtesensoren werde ich erst mal verzichten.

      Du kannst 6 Zonen bewässern, aber keine sechs Bodensensoren für die Zonen einrichten. Du kannst 3 Bodensensoren anschließen und einen Regensensor. Weiterhin einen Durchflussmesser und Licht.

      Näheres in der Doku http://greeniq.co/documentation.htm

      Beste Grüße
      Thomas

  3. Reply
    SunSurfer 13. April 2017 at 9:32

    Danke für die Antwort. Wäre auch zu schön gewesen mit den 6 Zonen und einzelnen Bodenfeuchtsensoren. Drei würden mir selber reichen, dann hat meine Schwiegermutter im NAchbargarten halt Pech gehabt und muss mit meinen Daten klar kommen 😀

    Nach längerem Betrachten, scheint mir der Durchflussmesser sinnvoll, denn woher sollte Greeniq sonst erkennen, dass „Land unter“ ist (verschiedene Anzahl an Sprengern an den Leitungssträngen). der würde aber sicher am Hauptstrang – also vor Aufteilung auf die einzelnen Zonen reichen?

    • Reply
      Thomas Schwarz 13. April 2017 at 20:28

      Denke schon, dass er an die Hauptleitung gehört. Hab ich auch schon überlegt… Aber erst mal testen.

  4. Reply
    SunSurfer 13. April 2017 at 21:58

    ich glaub ich frag mal beim Distributor an, der sollte das ja wissen 😀

    • Reply
      SunSurfer 24. April 2017 at 13:16

      ja, gehört an den Hauptstrang, bevor die Aufteilung der einzelnen Leitungen erfolgt.

      • Reply
        Thomas Schwarz 24. April 2017 at 18:27

        Danke für die Rückmeldung

  5. Reply
    SunSurfer 25. April 2017 at 12:57

    gerne, eine Frage habe ich aber noch, wie/womit hast du die Anschlusskabel verlängert?

    • Reply
      Thomas Schwarz 25. April 2017 at 19:37

      Bei mir hängt die Box direkt neben den Ventilen wie auf dem Bild oben zu sehen. Ich konnte daher direkt verbinden. Für die vorherige Lösung per KNX habe ich ein stinknormales 5 adriges NYM-J 5X1.5MM Kabel genommen. Völlig überdimensioniert, aber das lag aus der Renovierungsphase noch im Keller rum.

  6. Reply
    Toralf 4. Mai 2017 at 6:31

    Ich nutze das System jetzt das zweite Jahr und bin sehr zufrieden. Die Steuerung funktioniert sehr zuverlässig, in Verbindung mit den lokalen Wetterdaten werden die Wassermengen automatisch gesteuert. Ich nutze zusätzlich den Regensensor von Rainbird. Hier bin ich mir nicht sicher, ob er richtig steuert. Es regnet gerade aus Eimern und das System bewässert. Die lokalen Wetterdaten hatte ich deaktiviert. Leider sieht man nicht, ob der RS durch Regen aktiviert ist. Ich muss noch mal den Anschluss prüfen. VG und schönes Wetter. Toralf

    • Reply
      Thomas Schwarz 5. Mai 2017 at 8:03

      Hmm, dass ist ja nicht dee Sinn. Ich würde mal auf die Kollegen von GreenIQ zugehen.

  7. Reply
    SunSurfer 26. Mai 2017 at 11:03

    Ich bin nun endlich soweit, dass ich alles im Garten angeschlossen habe, nun gehts an die Einrichtung der GreenIQ Hubs.
    Woher weiß ich denn auf wielange ich die Bewässerungszeit am sinnvollsten einstelle? und wird diese Einstellung ggf. mit einem Bodenfeuchtesensor überflüssig?

    • Reply
      Thomas Schwarz 26. Mai 2017 at 20:27

      Sehr schön. Passt ja gerade zum Wetter Für die richtige Dauer gibt es verschiedene Methoden zur Berechnung. Einfach mal googeln. Aber am besten bewässert Du ein Mal länger in den frühen Morgenstunden. Bei mir sind es 20 Minuten für den Rasen. Der GreenIQ passt die Dauer automatisch an. Beregnet also nur 5 Minuten. Nach der beschriebenen Methode. Mir reicht das und ich spare so bereits mehr Wasser als vorher =)

  8. Reply
    Andreas Mische 28. Mai 2017 at 18:04

    Hallo, habe gerade diesen interessanten Beitrag gelesen. Soweit sehr interessant. Ich habe 5 Ventile am Start und steuere per Funk mit IComfort. Theoretisch sehr gut. Praktisch unzuverlässig da die Reichweite der Module dur durch alle möglichen Einflüsse gestört weden kann. Usw. Usw.
    Was mir in euren Dialogen völlig fehlt, ist die Ansteuerung der Quelle. Wie realisiere ich das uber 24 volt?
    Weiterhin habe ich gelesen, dass die Ventile nacheinander schalten müssen. Das bedeutet aber langen Pumpenlauf?

    • Reply
      Thomas Schwarz 28. Mai 2017 at 20:07

      Hallo Andreas,

      was meinst du mit Quelle? Falls ihr dir nur um die Versorgung der 24 V Ventile geht. Green IQ Smart Garden Hub an die 230 V Dose. 24 V kommen aus den einzelnen Kabeln.

      Habe keine Pumpe. Aber klar, wenn Du hintereinander bewässert addiert sich die Dauer für die Pumpe. Kannst die Zonen über die PE Rohre zusammen bewässern. Aber da hättest du sicher keine 5 Ventile =).

      Beste Grüße
      Thomas

  9. Reply
    Andreas Mische 29. Mai 2017 at 12:33

    Hallo Thomas,
    mit Quelle meinte ich die Tauchpumpe. Diese muss ja auch gestartet werden. Ich würde die Kabelbelegung (Orange) als Master so verstehen das diese dafür vorgesehen ist.

    Viele Grüße
    Andreas

    • Reply
      SunSurfer 29. Mai 2017 at 19:31

      mmh, lässt sich deine Pumpe über 24V steuern? Wenn ja, kannst das orangene Kabel (Master) dafür nutzen. Ich persönlich habe das eher so verstanden, dass es ein Hauptventil gibt, welches dann geöffnet würde und anschließend die Ventile der Zonen.
      Die Pumpe kannst du z.B. über eine elektronische Pumpensteuerung regeln. Wenn der Druck abnimmt, schaltet sie sich ein. So habe ich das zumindest geregelt, da ich keine „teure“ Automatik Pumpe gekauft habe.

  10. Reply
    Andreas Mische 29. Mai 2017 at 19:56

    Au weh. Ich halte nicht viel von Automatikpumpen bzw. Druckreglern. Mein Wasser ist nicht im Überfluss vorhanden und wehe es gibt ein Leck.
    Wenn dieser Master-Anschluß (wie ich vermute) für die Pumpe gedacht ist schaltet dieser die „Quelle“ (über ein Relais) ein und aus!!
    Genau weiß das also keiner. Das ist für mich aber eines der wichtigsten Kriterium für eine autonome Steuerung.

  11. Reply
    Sunsurfer 29. Mai 2017 at 21:02

    Naja. Was man mit dem orangenen Kabel und den 24v schaltet bleibt einem selbst überlassen. Entweder halt ein MasterVentil oder eben direkt die Pumpe.
    Zum Thema leck: bei mir ist nur Strom auf der Pumpe wenn ich zuhause bin oder es Zeit ist zum wässern. Ein Leck würde durch dauerverbrauch vom pumpenstrom außerhalb der bewässerungszeit gemessen werden und der Strom unterbrochen werden. das ganze habe ich mit einer homematic ip funk Schalt/messsteckdose geregelt.
    Denn bei deinem Relais stellt sich mir zum Beispiel die Frage, was tun, wenn man Wasser entnehmen möchte (Gießkanne Planschbecken etc). Dann muss ich ja vorher irgendwie immer manuel eingreifen.
    Ggf sind hier mit dem durchflusssensor aber auch direkt weitergehende Einstellungen möglich. Den habe ich aber nicht.

  12. Reply
    Hans 4. Juni 2017 at 17:34

    Großartiger Beitrag.
    Muss der Kasten im Hause hängen oder kann man einen IP55 abzweigkasten und draussenmontage nutzen? Der Trafo sieht auf dem Foto eher nicht für eine feuchtraummontage oder schlimmer geeignet.
    Wenn doch nimmst Du das Gerät im Winter rein?
    Wie hast du den Anschluss zu den Ventilen gelöst? Auf dem Foto sieht das wie eine verteilerleiste aus?
    Besten Dank und Grüße

    • Reply
      Thomas Schwarz 5. Juni 2017 at 7:29

      Hallo Hans,

      danke, Kasten hängt drin. Kann aber auch draußen hängen. Darf dann aber nicht per LAN Kabel verbunden sein. Dann verliert der GreenIQ Garden Hub seine IP55. Netzteil und Anschluss würde ich aber auch verpacken.

      Ja, Verteilerleiste. Details zum Aufbau meiner Gartenbewässerung und das Material findest du im Beitrag. Automatische Gartenbewässerung

      Beste Grüße
      Thomas

  13. Reply
    Andre 22. Juni 2017 at 9:45

    Hallo Thomas,

    wie sind denn deine Erfahrungen mit der Wetterabhängigen Steuerung? Ich hab mir kürzlich, auch inspiriert durch deinen Blog, den SmartHub gekauft und installiert. Alles funktioniert super, lediglich wenn ich die Wetterabhängige Steuerung aktiviert lasse, wird der Sprinklerzyklus „skipped“ – übersprungen (Regenschirmsymbol). Es hat bei mir in den letzten Tagen aber überhaupt nicht geregnet. Hast du ähnlich Beobachtungen gemacht.

    Vorab vielen Dank, dein Blog ist super und war sehr hilfreich.

    MfG Andre

    • Reply
      Thomas Schwarz 26. Juni 2017 at 7:43

      Hallo Andre,

      bin mir nicht ganz sicher, wo Du das Regenschirmsymbol siehst. Ich habe gerade mal durch meine Green IQ App im Kalender geschaut. Bisher habe ich da kein Regenschirmsymbol. Bei mir steht an den Tage wo keine Bewässerung stattgefunden kein Symbol. An den anderen Tagen die reduzierte Zeit z.B. 1 Min., 6 Min. usw. Die Tage wo hier so richtig was runter kam, keine Bewässerung. Heute früh nur eine Minute. Das passt für mich schon ganz gut.

      Beste Grüße
      Thomas

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